Aus geplanten 55 km wurden 80 km mit 1040 Höhenmetern. Der Tag beginnt mit einem Nieselregen. Wir entscheiden uns für die Regenbegkleidung, was sich als richtig herausstellt. Wir haben 2 „Bergpreise“ vor uns. Nach dem ersten Aufstieg werden wir herzlich von einem deutschen Camper-Ehepaar empfangen. Sofort wollen sie uns etwas Gutes tun… Tee, Kaffee… Als sie hören, dass wir hier Mittagspause machen wollen, wird kurzerhand unsere Suppe im Camper gekocht. Anschliessend stossen 3 fröhliche holländische Radfahrer-Senioren zu uns. Wir fahren in die entgegengesetzte Richtung, so können wir uns über die zu erwartende Strecke austauschen.
Nach einer rasanten Abfahrt kommt schon bald der 2 „Berg“. Wir fahren Richtung Nebel und Schnee. Auf dem „Gipfel“ ist definitiv nicht der „place to be“ für eine Zeltnacht. So fahren wir runter zum nächsten Camping. Der Pächter, ein fröhlicher Norweger, empfielt uns noch 15 km weiter zu fahren, da ab heute Nacht eine Woche lang im 3 Schichtbetrieb Bauarbeiten am Tunnel auf der Strecke stattfinden und es ensprechend lärmig sein wird. In kurzer Zeit erfahren wir so einige Anektoden aus seinem Leben. Mich nimmt noch Wunder, wie es ist im Winter hier in Finnmark zu leben. Kaum habe ich die Frage gestellt, beginnt er zu strahlen und schwärmt vorm Winter mit den Schneemobiltouren und den vielen Killerwalen, welche in den Fjorden zu sehen sind. Ok, let’s come back in winter time 🙂



















