
Bis Alta sind es 114 km und 1150 Höhenmeter ohne Verpflegungsmöglichkeit. Wir entscheiden uns soweit zu fahren wie unsere Kräfte reichen und dann irgendwo unser Zelt aufzustellen. Das hört sich einfacher an als es ist. Als wir müde sind, sind wir auf dem Hochtal Sennalandet. Es ist sehr windig, karg, ohne Bäume, also kein Schatten und sumpfig. Den Wind lernen wir von drei Seiten kennen. Nur den Rückenwind haben wir noch nicht angetroffen. Bei der erstbesten Gelegenheit stellen wir unser Zelt auf, geniessen ein Flussbad und tauchen mit Augenklappe 😉 in den Schlafsack.
Am Morgen gehts mit noch mehr Wind weiter. Der Seitenwind ist sehr heimtückisch. Man arrangiert sich mit ihm, liegt ein bisschen in den Wind um stabil fahren zu können. Wenn man dann von Lastwagen oder Campern überholt wird und der Seitenwind für kurze Zeit wegfällt, muss man um die Balance kämpfen.





















